Das Fränkische Bildungswerk für Friedensarbeit
e.V. wurde im Herbst 1982 gegründet. Verschiedene Friedensinitiativen und
Einzelpersonen schlossen sich zusammen um eine Einrichtung aufzubauen, die
langfristige und qualifizierte friedenspädagogische Bildungsarbeit leistet.
FRIEDEN verstehen wir in einem umfassenden Sinn - FRIEDEN als aktive
und kreative Arbeit am Aufbau einer gewaltfreien Gesellschaft, in der die Menschen sich selbst,
andere und ihre Umwelt achten und respektvoll und fair miteinander umgehen.
Durch unsere Bildungsarbeit möchten wir Akzente setzen, Menschen auf ihrem Weg
begleiten und unterstützen, die dieses Verständnis teilen und in ihrer Arbeit
und ihrem Leben verwirklichen möchten.
Weitere Arbeitsschwerpunkte im FBF:
Das Nürnberger
Streitschlichterprogramm fördert den Aufbau einer gewaltfreien
Konfliktkultur an Schulen u.a. durch die Ausbildung von Schulmediatoren und der
Schulung von Lehrkräften in konstruktiver Konfliktbearbeitung
Gewaltfreie und
zivile Konfliktbearbeitung: In Fortbildungen, Seminaren und
Workshops werden Kompetenzen in ziviler und gewaltfreier Konfliktbearbeitung,
sowie im Umgang mit Aggression und Gewalt vermittelt.
Interkulturelles
Lernen und Arbeiten: In internationalen Seminaren und Begegnungen
mit tschechischen und französischen Partnerorganisationen findet
interkulturelles Lernen statt.
EICCC
Im Europäischen Institut
Conflict-Culture-Cooperation verbinden sich über 25 Jahre
Trainingserfahrung in konstruktiver Konfliktbearbeitung mit den
unterschiedlichen Richtungen der humanistischen Wissenschaften (TA, MBTI,
Gestalt, systemischer Ansatz...). So ergibt sich eine Mischung aus fundierten
und prägnanten theoretischen Inputs und präzisen Übungen.
Unser Ansatz:
Auf der personalen
Ebene lernen die Teilnehmenden was sie in Situationen tun und lassen
können. Sie werden durch Training und Beratung in ihrer beruflichen wie
privaten Persönlichkeitsentwicklung unterstützt.
Auf der strukturellen
Ebene werden die systemischen Bedingungen eines Konflikts betrachtet
und in die Lösungsarbeit mit einbezogen. Hierzu gehören systemische
Konfliktanalysen, Organisationsberatung und langfristige Handlungspläne.
Auf der kulturellen Ebene
wird die Kultur als Rechtfertigungsinstanz als Teil des Konfliktes betrachtet
und bearbeitet. Der Aufbau einer neuen Organisationskultur und der Gestaltung
des Systemdesign wird unterstützt.
Unsere Erfahrungen:
Soziale Konflikte: Krisengebiete, Umweltkonflikte, Globalisierung, Arbeit in
schwierigen Stadtteile oder Wohngebieten
Qualifizierungsprogramme für Einzelne und Organisationen (Selbsthilfe im
Konflikt, Mediation, Peer-mediation, interkulturelle Kommunikation,
Elterntrainings....)